BREHM HAUENSCHILD HITZ SCHAGER

DIETMAR BREHM
PETER HAUENSCHILD
FRANZ HITZ
HERBERT SCHAGER

Vier Künstler in ihrer Unterschiedlichkeit und Beziehung

Die Anmerkungen der „neuen Malerei“ in Österreich ist die Reaktion auf Tradition, ist die Fortführung eines Prozesses, der nicht unbedingt der Reglementierung bedarf. Malerei heißt nun nicht malen oder zeichnen, ist aber wohl der dargestellte Nachvollzug von Gegenwärtigkeit in einer bestimmten Zeitbeziehung.

Den Stimmungen ausgesetzt, den „gewissen“ Tatsachen ausgeliefert; – es ist auch das intellektuelle Reagieren auf überschaubare Tendenzen künstlerischer Transportfähigkeit und Vermittlungsansprüche. In diesem Sinn zeichnet sich seit dem Beginn der 80er Jahre eine internationale (malerisch-zeichnerische) Tendenz ab, die bis in regionale Kleinbereiche nachvollziehbar wird.
Das heißt nichts anderes, als daß regional-nationale Kunstergebnisse internationale Berücksichtigung finden. Auf diese Weise sollen die 4 Künstler verstanden werden. Wenn sie sich dennoch nicht unwesentlich von internationalen Trends abheben, so ist dies ein Postulat für das spezifische Bemühen des Künstlers um das Kunstprodukt.

Auf Grund der internationalen Informationsvernetzung und kommunikativen Verkleinerung der Kunstakzente, erhebt sich der allgemeine Anspruch auf breite Interpretierbarkeit des Kunstergebnisse, aber genauso der besonderen Bezugnahme.
Die Vergleichbarkeit soll nicht einer Nivellierung gkleichkommen, sondern vor allem signifikante Betonungen herausstreichen.

Peter Kraml

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